Wenn die Säulen Trauer tragen *

Aufnahme der virtuellen Namensäule (erweiterter Prototyp) in die Dauerausstellung des Kigali Genocide Memorial, Kigali, Ruanda

Ein Projekt, entwickelt und konzipiert von Bele Marx & Gilles Mussard (künstlerisches Konzept, Idee und Projektleitung), auf Anfrage und in Kooperation mit Ancilla Umubyeyi.

Die Realisierung dieser Implementierung erfolgt in Partnerschaft mit und auf Einladung von Aegis Trust.

Eröffnung am 14. Mai 2026 um 10:00 Uhr, im Kigali Genocide Memorial, KG 14 Ave, Kigali, Ruanda.

ERÖFFNUNGSPROGRAMM

09:30–10:00 Ankunft und Registrierung
10:00–10:05 Begrüßungsansprache von Freddy Mutanguha, CEO des Aegis Trust
10:05–10:10 Eröffnungsrede von Dr. Christian Fellner, Botschafter der Republik Österreich in Kenia
10:10–11:00 Überblick und Präsentation des Projekts Wenn die Säulen Trauer tragen* von Bele Marx & Gilles Mussard sowie Ancilla Umubyeyi
11:10–11:15 Ansprache von IBUKA
11:15–11:25 Schlusswort von MINUBUMWE

Im Zentrum des Kunstwerks steht eine große virtuelle Säule, die Namensäule, die in der digitalen Welt sichtbar ist. Sie zeigt die Namen der Opfer, die uns vom Kigali Genocide Memorial übermittelt wurden und stellt den Beginn einer mehrjährigen Kooperation dar.

Diese Eröffnung ist ein weiterer Auftakt zu einem künstlerisch-wissenschaftlichen Erinnerungsprojekt, dessen Ziel es ist, in den nächsten Jahren möglichst viele Namen der Opfer zu erfassen und die Namensäule so weit wie möglich zu vervollständigen. Die Namen werden zudem vorgelesen und sind sowohl über Kopfhörer als auch über die Lautsprecher mobiler Geräte hörbar. Das Artefakt wurde von Bele Marx & Gilles Mussard in Zusammenarbeit mit SystemKollektiv realisiert und ist auf der Plattform des Artificial Museum zugänglich.

Das Artefakt

Ab dem 14. Mai 2026 kann das Artefakt über einen QR-Code mit Ton aktiviert werden. Besucherinnen sollten ein Smartphone mit Internetzugang und – falls gewünscht – Kopfhörer mitbringen. >>> Click hier für die Anleitung

Bitte folgende browser verwenden:
Android: Chrome 81+ or Brave
iOS: WebXR Viewer (AR browser)

Hinweis für Apple-Nutzer:innen: iOS unterstützt derzeit kein Augmented Reality. Um das Artefakt auf Apple-Geräten sehen und hören zu können, bitte vorab den WebXR Viewer herunterladen.

Beginn eines digitalen Erinnerungsprojekts im Kigali Genocide Memorial

Die Eröffnung des Projekts Wenn die Säulen Trauer tragen markiert die Präsentation einer gemeinsamen Gedenkinitiative, die von Bele Marx & Gilles Mussard konzipiert und entwickelt wurde und auf Anfrage sowie in Kooperation mit Ancilla Umubyeyi, einer in Wien lebenden Überlebenden des Genozids gegen die Tutsi, entstand. Die Umsetzung der Präsentation erfolgt in Partnerschaft mit Aegis Trust und auf deren Einladung.

Das Projekt basiert auf einem interdisziplinären Ansatz, der künstlerische Praxis, Erinnerungsarbeit und digitale Technologien verbindet und sich mit dem Erbe des Genozids an den Tutsi von 1994 auseinandersetzt.

Im Zentrum steht das Konzept einer virtuellen Namensäule als dynamisches, digitales Erinnerungsarchiv. Dieses versteht sich nicht als statisches Denkmal, sondern als prozessualer, fortschreibbarer Erinnerungsraum, der die Namen der Opfer sichtbar macht und kontinuierlich erweitert wird. Ziel ist es, individuelle Identitäten innerhalb eines kollektiven Erinnerungsraums zu bewahren und zugleich einen Rahmen für Reflexion, Bildung und Vermittlung zu schaffen.

Die Eröffnung findet am 14. Mai 2026 im Kigali Genocide Memorial im Ubutwari-Raum statt. Sie stellt eine weitere öffentliche Präsentation des Projekts sowie seines konzeptuellen Rahmens dar und integriert erstmals die Namen der Opfer aus Gisozi in das System. Darüber hinaus wird ein erweitertes Verständnis digitaler Erinnerungspraxis vorgestellt, das künstlerische Verfahren mit erinnerungskultureller und historischer Vermittlungsarbeit verbindet.

Eine zentrale Ebene des Projekts bildet die aufgezeichnete Stimme von Ancilla Umubyeyi, einer Überlebenden des Genozids gegen die Tutsi. Die analoge Tonaufnahme der Namen fungiert als akustische Komponente der Installation und verweist auf die individuelle Präsenz jedes einzelnen Namens. Zugleich wird die Tradition oraler Erinnerung in Ruanda aufgegriffen und in den digitalen Kontext überführt. Das akustische Element ist integraler Bestandteil der Installation und ergänzt die visuelle Struktur der Säule um eine weitere erinnerungstragende Ebene.

Kigali Genocide Memorial

Das Kigali Genocide Memorial zählt zu den zentralen nationalen Gedenk- und Bildungsorten für den Genozid gegen die Tutsi. Es übernimmt eine vergleichbare erinnerungskulturelle Funktion wie Yad Vashem in Israel.

Der Memorialkomplex umfasst Massengräber mit den sterblichen Überresten von über 250.000 Opfern. Er fungiert zugleich als Begräbnisstätte, Museum und Bildungsort und richtet sich an Überlebende, Angehörige sowie internationale Besucherinnen, Forschende und Vertreterinnen diplomatischer Institutionen.

Über Aegis Trust

Aegis Trust ist eine international tätige Organisation im Bereich Genozidprävention, Erinnerungsarbeit sowie Bildungs- und Forschungsarbeit. Als Trägerinstitution des Kigali Genocide Memorial verantwortet Aegis Trust die Bewahrung der Erinnerung an die Opfer des Genozids gegen die Tutsi sowie die Entwicklung von Bildungsprogrammen zur Prävention zukünftiger Gewaltverbrechen.

Die Organisation dokumentiert Überlebendenzeugnisse, unterstützt historische Forschung und entwickelt pädagogische Formate zur kritischen Auseinandersetzung mit Ursachen, Dynamiken und Folgen von Genozid. Ziel ist es, Erinnerung als Grundlage für Bildung, Versöhnung und Prävention zu stärken.

Im Kontext von Wenn die Säulen Trauer tragen gewährleistet die Zusammenarbeit mit Aegis Trust die institutionelle und ethische Einbettung des Projekts innerhalb eines international anerkannten erinnerungskulturellen Rahmens.

Erwartete Ergebnisse

Mit der Eröffnung des Projekts werden mehrere zentrale Zielsetzungen verfolgt. Dazu zählt die Einführung einer erweiterten digitalen Gedenkpraxis, die neue Formen der Erfassung, Darstellung und Vermittlung von Opfernamen im Kontext künstlerisch-digitaler Erinnerungsräume erprobt.

Darüber hinaus trägt das Projekt zum laufenden Diskurs über Genozidprävention und zur Weiterentwicklung zeitgenössischer Erinnerungs- und Vermittlungsformate bei, indem es digitale Technologien mit künstlerischer und historischer Praxis verbindet. Es schafft einen interaktiven Erinnerungsraum, der sowohl für Bildungszwecke als auch für öffentliche Vermittlung zugänglich ist.

Langfristig bildet das Projekt die Grundlage für ein erweiterbares, dynamisches System digitaler Erinnerung, das schrittweise zu einem umfassenden digitalen Gedenkarchiv weiterentwickelt werden kann.

Entstehungsgeschichte

Wenn die Säulen Trauer tragen – Neue Formen des Erinnerns an den Genozid an den Tutsi in Ruanda

Das Gesamtprojekt wurde von dem österreichisch-französischen Künstlerpaar Bele Marx & Gilles Mussard konzipiert und entwickelt (künstlerisches Konzept, Idee und Projektleitung) – auf Anfrage sowie in Kooperation mit Ancilla Umubyeyi, einer in Wien lebenden Überlebenden des Genozids an den Tutsi.

Seit vielen Jahren engagiert sich Ancilla Umubyeyi in Österreich für die Erinnerungskultur und das Gedenken an den Genozid an den Tutsi in Ruanda. Sie organisiert und begleitet regelmäßig Podiumsdiskussionen, Bildungs- und Erinnerungsveranstaltungen und setzt sich aktiv für Aufklärung und Sichtbarkeit ein. Einer ihrer langjährigen Wünsche war die Errichtung des Gedenksteins in Wien – ein Erinnerungsstein, der in vielen Städten weltweit an die Opfer des Genozids erinnert.

Im Jahr 2014 lernte Ancilla Umubyeyi bei einer Veranstaltung, die sie über den Genozid an den Tutsi im Republikanischen Club in Wien mitorganisierte, das Künstlerpaar Bele Marx & Gilles Mussard kennen. Seit 2004 beschäftigt sich dieses Künstlerduo u.a. gemeinsam mit der Universität Wien mit der Frage, wie innerhalb dieser traditionsreichen Institution ein neuer, kritischer und reflektierter Blick auf Nationalsozialismus und Antisemitismus eröffnet werden kann. In enger Zusammenarbeit mit Historikerinnen und Historikern entstanden mehrere thematische und bewusst provokative Arbeiten, die sich mit diesem sensiblen Kapitel im Zentrum der jahrhundertealten Universität auseinandersetzen. Durch ihre Kunst versuchte das Paar, kritische Positionen sichtbarer zu machen und neue Perspektiven durch die Kraft künstlerischer Ausdrucksformen zu eröffnen.

Im Jahr 2022 wurde Ancilla Umubyeyi im Rahmen einer Veranstaltung der österreichisch-israelischen Gesellschaft an das ihr bereits bekannte Künstlerpaar Bele Marx & Gilles Mussard verwiesen, um Unterstützung bei der Errichtung des Gedenksteins in Wien zu erhalten. Da die Stadt Wien jedoch keinen Ort für eine dauerhafte Platzierung zur Verfügung stellen wollte – unter Verweis auf den fehlenden direkten Bezug zwischen Kigali und Wien –, begannen das Künstlerpaar nach einer anderen Form des Gedenkens zu suchen: einer Form, die Ancillas Bedürfnis nach Anerkennung gerecht werden und zugleich poetischer, nachhaltiger sowie dem schmerzhaften historischen Geschehen angemessener sein könnte. Die fehlende Unterstützung bestärkte sie zusätzlich darin, eine innovative und langfristige Lösung zu entwickeln und Ancillas Wunsch nach Sichtbarkeit und Erinnerung auf andere Weise zu verwirklichen.

So hatte das Künstlerpaar anlässlich des 30-jährigen Gedenkens an den Genozid an den Tutsi im Jahr 2024 zunächst die Idee einer temporären Installation bei den Säulen der Erinnerung am Wiener Yppenplatz – einem Ort, der 2008 für Erinnerungsprojekte geschaffen wurde und der der 1938 vertriebenen jüdischen Familie Dichter gewidmet ist. Dies war der erste Schritt des Projekts Wenn die Säulen Trauer tragen.

Vom 7. April bis zum 4. Juli 2024 waren die Säulen der Erinnerung dem Genozid an den Tutsi in Ruanda gewidmet, begleitet von monatlichen Veranstaltungen, die in enger Kooperation mit Ancilla, der Rwanda Diaspora in Österreich sowie weiteren Partnerinnen und Partnern wie der masc foundation, der Kunsttankstelle Ottakring, der Brunnenpassage, der Initiative Bunker 16, dem Artificial Museum und weiteren Initiativen realisiert wurden.

Projektwebseite 2024
>>> https://www.belegilles.com/projekte/rwanda-30years/

Um dem temporären Charakter des Projekts zugleich eine dauerhafte Dimension zu verleihen, entwickelten Bele Marx & Gilles Mussard parallel die Idee, den Erinnerungsraum in die virtuelle Welt zu erweitern. So ergänzten sie die drei analogen Säulen am Yppenplatz um eine vierte „Virtuelle Namensäule“, die über den Zeitraum der Trauer vom 7. April bis 4. Juli 2024 hinaus bestehen und sichtbar bleiben sollte.

Im Zentrum des Projekts stehen Themen wie Abwesenheit, emotionaler Verlust und der respektvolle Umgang mit den Verstorbenen – jenseits von anonymen Zahlen und Statistiken, die Individualität, Leben und Persönlichkeit der Opfer auslöschen. Die Künstler entwickelten zunächst die Idee einer temporären Installation bei den „Säulen der Erinnerung“ in Wien und zugleich eines dauerhaften digitalen Gedenkprojekts, in dem die Namen der Opfer sichtbar und bewahrt werden. Besonders wichtig war dabei die namentliche Nennung der Opfer, um jedem einzelnen Menschen seine Identität und Würde zurückzugeben.

Ein zentraler Bestandteil der virtuellen Säule ist die Stimme von Ancilla Umubyeyi, die die Namen der Opfer verliest und damit zugleich an die orale Tradition Ruandas anknüpft. Ihre sanfte und ruhige Stimme erschien dem Künstlerpaar als die einzig mögliche Stimme, um Abwesenheit, Verlust und Erinnerung auszudrücken und den Verstorbenen symbolisch ein Stück ihrer Würde zurückzugeben. Die Symbolik einer spirituellen Erhebung findet in dieser virtuellen Welt eine besondere Entsprechung.

Nachdem auch im Jahr 2024 weder seitens des Bundes noch der Stadt Wien Unterstützung für die temporäre Ausstellung am Yppenplatz samt virtueller Namensäule erzielt werden konnte – weiterhin mit der Begründung eines fehlenden Bezugs zwischen Kigali und Wien –, beschlossen das Künstlerpaar und Ancilla gemeinsam, das Vorhaben als langfristige internationale zivilgesellschaftliche Initiative weiterzuentwickeln und ein künstlerisch-wissenschaftliches Projekt zu initiieren, das in Zusammenarbeit mit Forscherinnen erarbeitet werden soll.

Die vorbereitenden Arbeiten für diese Initiative wurden in der Folge in geringem Ausmaß von öffentlichen Stellen unterstützt; der überwiegende Teil des Aufwands – rund 85 % – wird bis heute vom Kernteam, insbesondere vom Künstlerpaar selbst, getragen. Ziel der Initiative ist es, bis 2029 und darüber hinaus möglichst viele Namen der Opfer zu erfassen, in EINER gemeinsamen Säule zu vereinen und diese so weit wie möglich zu vervollständigen.

Gemeinsam mit Ancilla sowie Partnerinnen und seit 2026 auch mit Organisationen wie Aegis Trust, Ibuka und dem Ministerium für Bürgerrechte soll ein nachhaltiger Beitrag des Erinnerns geleistet werden. Der gemeinsame Anspruch an höchste Sorgfalt und Genauigkeit bei der Erfassung der Informationen eröffnet ein neues Kapitel würdevollen Gedenkens – getragen vom Respekt gegenüber den Verstorbenen und ihren Familien sowie von der dauerhaften Verantwortung, die Erinnerung an den Genozid zu bewahren.

In den vergangenen drei Jahren ist zwischen Ancilla Umubyeyi, Bele Marx & Gilles Mussard eine tiefe Freundschaft entstanden – getragen von dem gemeinsamen Wunsch, allen Opfern eine einfache, würdevolle und zugleich kraftvolle Form des Erinnerns und der Würdigung zu widmen.

Aufnahme des Projekts in die permanente Ausstellung des Kigali Genocide Memorial am 14. Mai 2026:

Projektwebseite 2026: 
>>> https://www.belegilles.com/projekte/gisozi/

Artefakt: 
https://artificialmuseum.com/af/rw/kigali/genocidememorial/whenthepillarsbeargrief/#18/-1.930727/30.060961

KERNTEAM

Ancilla Umubyeyi 
(Anfrage und Mitorganisation)

stammt aus Ruanda und lebt seit 1991 in Österreich, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sie ist eine Überlebende des Genozids an den Tutsi in Ruanda. Im Jahr 1994 wurden binnen 100 Tagen etwa 1 Mio. Tutsi ermordet. Darunter auch ein Teil ihrer Familie. Als Überlebende fühlt sie sich verantwortlich, über die damaligen Geschehnisse in Ruanda zu informieren und zu mahnen, da sich solche Ereignisse überall und zu jeder Zeit wiederholen können–wie wir es derzeit erleben. Ebenso will sie den Opfern des Genozids die Würde zurückgeben, die ihnen damals entrissen wurde. “Mein größter Wunsch ist es, dass dieser Völkermord und seine Opfer nicht in Vergessenheit geraten und die Menschen aus den Fehlern der Vergangenheit lernen.” Ancilla Umubyeyi ist Beraterin und Komiteemitglied von Rwanda Diaspora in Österreich.

Bele Marx & Gilles Mussard 
(Idee, künstlerisches Konzept und Projektleitung)

Künstlerpaar, Erfinderteam, metteurs en scène,
sind seit 1998 verheiratet und arbeiten seit 1996 als Künstlerpaar gemeinsam an Projekten, vorwiegend im Bereich der Erinnerung und der wissenschaftlichen Innovationen in Zusammenarbeit mit Museen, Forschungszentren, Universitäten und Städten sowie Institutionen. Weiterführende Informationen unter www.belegilles.com

Diese Präsentation wurde in Partnerschaft mit und auf Einladung von Aegis Trust realisiert.

ANALOGE WELT / VIRTUELLE WELT

VIRTUELLE WELT / artefakt

Im Zentrum des Kunstwerks steht eine große virtuelle Säule, die Namensäule, die in der digitalen Welt sichtbar ist. Sie trägt die Namen der Opfer, die uns im Jahr 2026 von Aegis Trust übermittelt wurden. Die Namen werden vorgelesen und können entweder über Kopfhörer oder über die Lautsprecher mobiler Endgeräte gehört werden.

Ab dem 14. Mai 2026 kann das Artefakt über einen QR-Code mit Ton aktiviert werden. Besucherinnen sollten ein Smartphone mit Internetzugang und – falls gewünscht – Kopfhörer mitbringen. Das Artefakt wurde von Bele Marx & Gilles Mussard in Zusammenarbeit mit SystemKollektiv realisiert und ist auf der Plattform des Artificial Museum zugänglich (artificialmuseum.com).

👉 Klick hier für die Anleitung

Hinweis für Apple-Nutzer:innen: iOS unterstützt derzeit kein Augmented Reality. Um das Artefakt auf Apple-Geräten sehen und hören zu können, bitte vorab den WebXR Viewer herunterladen.

IMPRESSUM

TEAM

Künstlerisches Konzept, Idee und Projektleitung
BELE MARX & GILLES MUSSARD

Auf Anfrage und in Kooperation mit
ANCILLA UMUBYEYI

Artefakt / Virtuelles Denkmal
Umsetzung mit dem Artificial Museum (ARM), einer Initiative der Künstlerin Litto/Daniela Weiss und programmiert von Jascha Ehrenreich. ARM nutzt den öffentlichen Raum als Träger für Kunst mittels einer web-basierten augmented-reality Applikation. Das Artefakt wurde von Bele Marx & Gilles Mussard in Zusammenarbeit mit SystemKollektiv realisiert und ist auf der Plattform des Artificial Museum zugänglich (artificialmuseum.com).

Das Artefakt ist ab 14.5.2026 mit Ton über einen QR Code abrufbar, daher werden ein Smartphone mit Zugang zu mobilen Daten und Kopfhörer benötigt. Diese müssen eigenständig mitgebracht werden. >>> hier geht’s zur Anleitung.

Hinweis für Apple-userinnen: IOS unterstützt derzeit keine augmented reality, um das Artefakt auf Apple-Geräten sehen und hören zu können, bitten wir im Vorfeld den XR-browser downzuloaden oder die Apple-ID mitzunehmen und die app mit dem Team vor Ort zu installieren.

ERÖFFNUNGSPROGRAMM

Eröffnung am 14. Mai 2026 um 10:00 Uhr, Kigali Genocide Memorial, Kigali, Ruanda

09:30–10:00 Ankunft und Registrierung
10:00–10:05 Begrüßungsansprache von Freddy Mutanguha, CEO des Aegis Trust
10:05–10:10 Eröffnungsrede von Dr. Christian Fellner, Botschafter der Republik Österreich in Kenia
10:10–11:00 Überblick und Präsentation des Projekts Wenn die Säulen Trauer tragen* von Bele Marx & Gilles Mussard sowie Ancilla Umubyeyi
11:10–11:15 Ansprache von IBUKA
11:15–11:25 Schlusswort von MINUBUMWE

PRODUKTION

Bele Marx & Gilles Mussard
in Kooperation mit Ancilla Umubyeyi, Aegis Trust, Kigali Genocide Memorial, der österreichischen Botschaft in Kenia und dem Artificial Museum (ARM)

Die Reisekosten für die Umsetzung der Implementierung in Kigali/Ruanda wurden im Herbst 2025 vom Bundesministerium Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport finanziert. Die Reisekosten im Mai 2026 wurden vom Bundesministerium europäische und internationale Angelegenheiten im Rahmen der Dialogresidenzen übernommen.

Dank an Roland und Richard Schütz von masc foundation // Litto / Daniela Weiss, Jascha Ehrenreich, SystemKollektiv von Artificial Museum (ARM) // Susanne Höhne, Dominique Fina, Susanne J. Györög, Hannah Singer, Doron Rabinovici, Elvira M. Gross, Botschafter Christian Fellner und Marina Maier (Österreichischer Auslandsdienst – Austrian Service Abroad).

Titel Wenn die Säulen Trauer tragen: © Roland Schütz

LINKS

Kigali Genocide Memorial

Genocide Archive of Rwanda

2026-03-23, International Conference (participation)

The Artificial Museum (ARM)

Wenn die Säulen Trauer tragen*, 30 Jahre Gedenken an den Genozid an den Tutsi in Ruanda, Wien, Österreich, 2024

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